Richinger behielt mit seiner Kawasaki ZXR 750 stets die Kontrolle über die RC 30-Verfolger, unter denen sich Wolfgang Harbusch mit zwei zweiten Plätzen als Bester schlug. Die dritten Plätze teilen sich Heinz Cordes und Daniel Groth. Der schnelle Däne Mikal Henriksen konnte gar nicht eingreifen: erneuter Motorschaden an der ex-Fogarty RC 30 – aber bis Oschersleben will das Team dann mit einem zweiten Motor anrücken.
Die TT Open ging ebenso konkurrenzlos an Sven Ohrmann wie die TT F2-Sieger Hans-Werner Bischoff, der sich immerhin ausreichend Kurzweil durch Bedrängen der Spitze verschaffen konnte. Falk Wolf hätte sich auch mehr Konkurrenz gewünscht, war aber nach seinem Sturz im Training froh, das Ziel zu sehen.
Die Classic Superbikes hatten eine gute Zeit inmitten der 17zölligen Fours and BEARS, innerhalb ihrer Klasse aber wenig Wettbewerb. Mit besserem Spritkalkül wäre der schärfer gewesen, so aber gewann Andreas Heller mit seiner kawa Z!-R jeweils locker vor Horst Scherer mit der Gus-Kuhn-Suzuki.
Bereits vor dem Ende der Veranstaltung waren sich alle einig: Most war die Reise wert und eine Bereicherung für den Kalender. Bis zum nächsten Jahr muss es sich halt nur noch rumsprechen, insbesondere in der Vierzylinderfraktion.
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