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Sound of Thunder
Das war ein turbulenter Auftakt in die deutsche Saison der Sound of Thunder. Beim ersten Start kollidierten Jens Arbogast mit seiner Ducati und Holger Turni auf der Hillbilly-Buell – Abbruch. Im zweiten Anlauf kam Ralf Mittrach nur bis zur ersten Kurve, wo er auf seiner übersiedenden Kühlerflüssigkeit ausrutschte – Abbruch. Der dritte Anlauf fiel einsetzendem Regen zum Opfer- und das bedeutetet wie schon im Vorjahr, dass am Sonntag zwei Rennläufe auf dem Programm standen.

Nicht nur das erinnerte schwer an die SBK, sondern auch die Spannung des nachfolgenden Geschehens. Auf der feuchten Strecke rutschte erst einmal Titelverteidiger Ralph Stelzer aus und durfte das Feld von hinten aufrollen, kam jedoch nur vor bis Platz 7. Auch Gerhard Wacker stürzte, brachte sich aber nicht schnell genug in Sicherheit vor den Streckenposten, die ihn nicht weiterfahren ließen. Weil er vor Ralf Schwickerath auf der Packparts-BMW zu Boden gegangen war, musste auch der pausieren, stürmte aber noch erfolgreich vor bis auf Platz 3.
Tim Röthig auf der Boxenstopp-Aprilia sah lange wie der sichere Sieger aus, doch Christian Willmann machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Der Endurance-Spezialist schnitt mit seiner Kämna-V2-Testa bilderbuchmäßig durchs Feld und verwies Tim Röthig auf Rang 2.
Dahinter setzte sich Martin Kratzer auf der Ilmberger-999 gegen Hagen Omlor auf der 998 durch und Bodo Metz sah als

Im Regenrennen am Morgen siegten v.li.n.re: Bodo Metz, Hagen Omlor, Holger Turni, der wichtige Punkte für die 2-Ventil Wertung einheimste, Martin Kratzer, Tim Röthig, Christian Willmann und Ralf Schwickerath.
Sechster erstmals wieder das Ziel. Ralph Schädel war sicherheitshalber auf dem Zweiventiler gestartet, hatte so dem aufholenden Ralph Stelzer wenig entgegenzusetzen und wurde Achter hinter dem Champ. Jens Arbogast hatte sich offensichtlich gut vom Startcrash erholt und ließ mit der 916 Bjarne Jensen auf 999 R hinter sich. Holger Turni auf der Hillbilly Buell blieb nicht einmal weit dahinter, holte Rang 11 vor dem französischen Aprilia-Piloten Jacques Vlaemynck und Platz 2 im Thunder Cup.

Zu den Pechvögeln zählten auch Christoph Dachselt, dessen Kupplungsmechanismus zerbröselt war und Peter Ackermann auf der R 1100 S, der beim Versuch, mit der schnelleren der beiden BMW mitzuhalten, ausglitt. Andere forderten das Glück erst gar nicht heraus: Die Nordlichter blieben sicherheitshalber in der Box.

Neue Gesichter und neue Motorräder in der Sound of Thunder. Hier Christian Willmann, der auf der Kämna V2 Testa alle im Regen stehen ließ.
Zu denen gehörte auch Andreas Newiger, dessen 999R im Training zum ersten Mal überhaupt ordentlich lief. Aus der gesparten Energie in Lauf 1 machte er in Lauf 2 dann auch das beste. Zwar konnte er nicht Schritt halten mit dem entfesselten späteren Sieger (um 22 Sekunden....) Ralph Stelzer, doch bis zum Schluss hielt er die Nase seiner schwarzen Ducati-Schleswig-Holstein-999 vor der von Tim Röthigs Boxenstopp-Mille, der Dritter wurde. Gerhard Wacker blieb diesmal sitzen und holte Rang vier vor Ralph Schädel, der mit dem neuen 998-Superbike so
gut zurecht kam, dass er die Ducatista-Dreierbande von Martin Kratzer, Jan Lüssen und Hagen Omlor hinter sich lassen konnte.

Auch diesmal konnte Ralf Schwickerath das volle Potential der weiterentwickelten PackParts-BMW R 1200 nicht aufdecken: Er kämpfte mit Bremsproblemen und musste sich mit Rang 9 bescheiden - blieb aber vor Boris Deissler auf der bma-Ducati als Zehntem. Völlig verwachst hatte Lauf 1-Sieger Christian Willmann, der sich hinter Mit-Wikinger Bjarne Jensen auf Rang 12 einreihen musste. Auf Rang 2 sah Bodo Metz sein zweites Finish an diesem Tag vor Aufsteiger (von 916) Jörn Widderich auf der 998S und den beiden SoT-Einsteigern Jürgen W. Hillenbrand (999R) und Jens Arbogast (916). Holger Turni als einziger Zweiventiltreiber im Feld musste diesmal ganz hinten anstehen – aber nur vorübergehend: Die Buell RR soll bis zum Festival ausgeliefert werden.



Pro Thunder
Launisches Wetter sorgte zum Auftakt der Pro Thunder für eine pikante Startaufstellung: Neben Polemann Malte Siedenburg auf der Ducati-Bergel 998S durfte sich Sigurd Rapöhn auf der Hadeler-999 aufstellen. Soweit, so gut. Doch auf Rang 3 drapierte Ralf Wobker seine auf der Ducati 888, und auf Platz 4 erstmals eine Triumph Speed Triple – mit Klaus Müller. Doch während Favorit Malte Siedenburg technikbedingt nur zwei Runden weit kam, stürmte Sven Ollendorf vom 7. Startplatz aus in Front und fuhr sicher zum Sieg vor einem blendend aufgelegten Sigurd Rapöhn. Seinen dritten Platz verspielte in der letzten Runde Pro Thunder-Comebacker Mario Wessel. Während er sich aus dem Kies buddelte, pfeilten sich Harald Evers auf Triumph und Ulli Geier auf 998 S vorbei - für Mario blieb mit Platz 5 noch immer ein Pokalrang.

888-Wobker schlug sich beachtlich und hielt sogar Matthias Müller in Schach, der allerdings auf geliehener Aprilia unterwegs war – die eigene stand mit löchrigem Motorgehäuse in der Box. Frank Heyden brachte seine neue 999 auf Rang 9 und führte so zwei weitere Triumphs an: die Speed Triple von Erste-Reihe-Mann Klaus Müller und die grüne T595 von Michael Sohns. Der konnte sich immerhin noch vor „Doc Shosh“ Lang behaupten, der 998-Kollegen Axel Adickes vom Team Black Bike auf den undankbaren 13. Rang verwies, der sich jedoch noch um eine Sekunde gegen Axel Doormann auf der Aprilia durchsetze.

Viel Feind viel Ehr und viele Pokale für v.li.n.re: Klaus Müller, Sven Ollendorf, Malte Siedenburg, Harald Evers, Mario Wessel und Ralf Wobker.

Mitten zwischen den „Großen“ mischte Dirk Mothes mit seiner DSM-Ducati 900 mit und holte überlegen die Division 2. Peter Ackermann hatte hingegen kein ganz so leichtes Spiel mit Hillbilly-Buell-Treiber Holger Turni. Die beiden belegten die Divisionsplätze 2 und 3 vor Burkhard Rogge auf seiner „Burcati“ 749S.

Dem verregneten zweiten Lauf am Samstag blieben einige Thunderbiker fern – doch an der Spitze hieß es „auf ein Neues“. Maltes 998 hielt diesmal durch und bescherte dem Bremer so den ersten Laufsieg des Jahres. Sven Ollendorf kam nicht ganz mit und fuhr die Bike Shop-Lüchow-Mille auf Platz 2, während Harry Evers seinem dritten Platz vom Vortag ein „da capo“ hinzufügte. Mario Wessel belegte ohne Umwege Platz 4, während Ralf Wobker und Klaus Müller – auf 5 und 6 – da aufhörten, wo sie mit ihren Trainingspositionen begonnen hatten. Axel Doormann blühte im Nassen förmlich auf und verbesserte sich auf Platz 7 vor Ulli Geier und Mille-Dompteur Michael Lutz.


In der Division 2 besiegte Peter Ackermann mit deiner BMW die
Ducati-Treiber Dirk Mothes (2.) und Burkhard Rogge (3.).
In der Division 2 nahm Peter Ackermann Revanche und ließ diesmal Dirk Mothes hinter sich. Burkhard Rogge navigierte sicher auf Rang 3, während Holger Turni einen doppelten Nuller schrieb: Null Runden, null Punkte.



StreetFIRE/Sportbike Open
Eigentlich wollte Peter Schmidt ja in der Sound of Thunder starten. Doch weil die Duc ihm zu zickig wurde, sattelte er die GSX-R 1000 und brannte in der Lausitz gleich alle nieder – einmal mit 25, einmal mit 15 Sekunden Vorsprung, jeweils vor Ferdinand Schmarje auf seinem Yoshimura Kilo-Gixxer. Die beiden hielten den Rest der Welt sicher in Schach, und das schloss im ersten Lauf den Luxemburger Thierry Dondlinger mit ein, der eine weitere GSX-R 10000 auf Rang vier fuhr und die beste R1, unter Racing4Fun-Webmaster Chris Schmid auf Rang 5 verwies. Doch die Ducatis räuberten schwer im Open-Gefilde: Bjarne Jensen rettete die Wikinger-Ehre mit Podestplatz 3, Boris Deissler und Jörn Widderich reihten sich auf ihren Desmos auf Platz 6 und 7 ein. Mit Abstand die beste Siebenhalber brachte Stefan Koechling auf GSX-R auf Rang 8, während die beiden Kilo-Gixxer-Kollegen Eberhard Henze von Germetten und Roland Paulus die Top Ten komplettierten.

Erst auf Platz 11 und 12 sieht man andere Marken: Claus Schmidt auf der Kawa ZX 10 R und Pierre Pleimling aus Luxemburg auf CBR 1000 RR. Eine Runde weniger schaffte Günther Böttrich auf der Kilo-Kawa, der sich gegen Jörg Kuttnik auf 996 behaupten konnte. Karsten Gajda fuhr die beste 600er auf Platz 15 vor Clemens Simon auf VTR und dem dritten Luxemburger im Feld, Frank-Jean Lesgardeu auf GSX-R.

Die starke dänische Abodnung hat die streetFIRE sicher im Griff. In der Division 1 siegte Jan Christiansen vor Flemming Petersen und Konstantin von Badewitz.

Tricky war´s zu fahren im Samstag-Rennen, und hier setzten sich die Vierzylinder deutlicher durch: Peter Schmidt vor Ferdinand Schmarje und R4F-Chris Schmid behaupteten die Treppchenplätze gegen die nachfolgende Ducati-Schar – allen voran Jörn Widderich, gefolgt von Bjarne Jensen, Boris Deißler und Jörg Kuttnik. Den 600er Paarlauf um die Plätze 8 und 9 entschied der aus der Boxengasse gestartete Tommy Schuler vor Karsten Gajda für sich.

Lars Engel gewann beide Läufe in der Division 2. Im 2. Lauf vor Dirk Wortmann und dem amtierenden streetFIRE-Champion Andreas Warnke.
Die streetFIRE-Trophäen sammelten die Dänen ein. In der Division flog in beiden Läufen Jan Christiansen auf seiner GSX-R 1000 förmlich auf und davon, mit deutlichem Abstand gefolgt von Flemming Petersen. Dem saß im ersten Lauf Björn Heuer auf der Lüchower Kawa im Nacken, gefolgt von Konstantin von Badewitz, der sich in Lauf 2 sogar auf Platz drei verbessern konnte. Maik Körner punktete mit seiner R 1 nur in Lauf 1, ebenso wie Michael Dröttbohm – immerhin hatte er vor seinem Ausfall bereits mehr als die vom Reglement geforderten zwei Drittel der Renndistanz zurückgelegt.

Die zweite Division fuhr beide Male Lars Engel auf der Ducati 749 R nach Hause. Vorjahressieger Andreas Warnke auf der ZX6R konnte ihm im ersten Lauf noch gut folgen, in Lauf 2 jedoch nur Rang drei verbuchen – zugunsten von Dirk Wortmann, der im ersten Lauf noch den Umstieg von der Mille auf der R6 verarbeitete, in Lauf 2 jedoch schon besser zurechtkam und Platz 2 belegte.



Baehr Boxer Battle
Beinahe wäre das ein Einstand nach Maß gewesen: baehr Boxer battle-Newcomer Martin Döring zeigte sich von Anfang an heimisch auf Lausitzer Geläuf und gab im Training die beste Zeit vor. Auch im ersten Rennlauf hielt er die Boxernase vor Routinier Manfred Goracys R 1100 S, der immerhin aber die schnellste Rennrunde aufs Parkett legte. Thomas Rieker schwärmte in den höchsten Tönen von seiner nagelneuen R1200 S und fuhr mit dem neuen guten Stück auf Rang 3 in der Cup-Wertung. Lothar Krause, zum ersten Mal dabei, konnte das Tempo der Cupler nicht ganz mitgehen und belegte Rang 4.

In der street-Wertung nutzte Michael Mühlmann mit seiner giftgrünen M-TEC-R 1100 GS die weitgehenden Freiheiten für die GS-Boxer weidlich aus und hielt Bert Klude auf der serienmäßigen 1100 S – mit der er auf eigener Achse angereist war - hinter sich, während Klaus Michalski sich zum Auftakt ohne Konkurrenz den Pokal in der Open-Wertung erfuhr.

Riesigen Spaß hatten die Boxertreiber in ihren beiden Rennen.


Auf trockener Strasse am Samstag sah die Sache dann schon anders aus. „Latte“ Martin Döring fuhr erst mal vorne weg. Doch die Freude währte nicht lange, denn das nach einem Sturz im Warm Up nur notdürftig befestigte Cockpit machte sich irgendwann selbstständig und Döring steuerte sicherheitshalber die Box an. Davon profitierte insbesondere Manfred Goracy, der alle Hände voll tun hatte, um sich den nachfolgenden Thomas Rieker vom Leibe zu halten. Goracy vor Rieker – mit acht Zehnteln Unterschied - heiß es letztlich im Ziel. Vom Logenplatze des dritten Platzes konnte Open-Sieger Klaus Michalski sich des Schauspiels erfreuen, dem die inzwischen abgetrocknete Fahrbahn schon besser lag und der die streetler locker hinter sich ließ. Bei denen schlug Michael Mühlmann diesmal wieder zu und hielt die GS-Fahne hoch, während Bert Klude sich die ganze Renndistanz über bedrängt sah von Manfred Koch, der nach Zylinderkopfschaden am Freitag über Nacht sein rotes T-Bike aus Berlin herbeigeschafft hatte.

Kaum sonst wo schlugen die Stimmungswellen so hoch wie bei den Battlern. Die gute Laune währte vom späten Aufstehen bis zum noch späteren Tagesende; mochte der Himmel auch noch so verhangen sein. Auf den nächsten Lauf am 22./23. Juli in Schleiz freuen sich die Battler jetzt schon; und wenn die Boxer ihren Auftritt bei der Speedweek in Oschersleben haben, wird´s sogar ein eigenes Fantreffen mit kernigem Programm beim Oscherslebener BMW-Händler Schubert Motors direkt vor den Toren der Motorsport Arena geben.



ThunderBEARS/SuperBEARS
Das hatten wir ja schon länger nicht mehr: ThunderBEARS vor SuperBEARS. Ralph Schädel, mit Sound of Thunder-Doppelstart natürlich doppelt beansprucht, aber auch doppelt so gut im Training wie die anderen, machte mit seiner TT2 750 erstmals richtig Meter auf SuperBEARS-Sieger Ronald Matthies auf seiner 944 – das läßt für die Saison noch viel Spannung erwarten. Dazu müsste ihm Holger Aue aber noch dichter auf den Pelz rücken. In der Lausitz fuhr der Motomania-Mann ungefährdet, aber eben auch ungefährdend Platz zwei ein, während hinter ihm Bernd Tittler auf der BTS-Guzzi auch schon erkennen liess, welche Vorsätze er für die neue Saison hat. Wieder mit dabei ist Hansi Schüpbach aus der Schweiz mit seiner finsteren 17 Zoll-Königswelle. Er ließ nicht nur Hans-Jürgen Maier auf der HMG-Guzzi hinter sich, sondern auch seinen schweizer KöWe-Rivalen Daniel Blanchard. Rolf Hadelers Moretti behielt fürs Rennen alles Öl bei sich, was Rolf ihm Rang 7 vor Mirco Schlüter auf Ducati TT2 750 einbrachte. Traurige Zuschauer bereits am Freitag: das einzig verbliebene Buell Team von Hillbilly Motors. Ein Pleuel hatte das Gehäuse gründlich zerschlagen, und weil selbst Jens Krüper so was nicht in der Hosentasche bei sich führt, wird „Thors Hammer“ sich erst wieder beim Festival zu Wort melden.

Bei den SuperBEARS machte nur Marcel Wehrli auf der Ducati 984 Superlight dem Sieger Konkurrenz: Platz zwei in Ermangelung weiterer Rivalen. Die komplettieren derweilen ihre Baustellen. So vermeldete Guido Wegner den baldigen Kiellauf seiner Sechsgang-TT 900. Zum Festival ist sie fein und blitzblank geschraubt, so wie wir Guido kennen – und voraussichtlich ein Lehrbuchbeispiel dafür, wie man einer günstig gefundenen 900 SS ein zweites Leben schenkt, hinter dem das erste verblasst.

Ralph Schädel fuhr einen glasklaren Sieg im ThunderBEARS-Rennen
nach Hause und schlug dabei sogar SuperBEARS-Sieger Ronald Matthies.



ClassicBEARS/Vintage BEARS
Aus dem geplanten Paarlauf wurde ein einsamer Sieg: Nach Julius Ilmbergers Trainingssturz stand Martin Kratzer als einziger BMW-Treiber bei den Klassiker in der Startaufstellung – doch das reichte: Martin fuhr klar vorne weg und liess dem Zweitplatzierten, Ralf Wobker ebenso wenig eine Chance wie dieser dem Dritten, Gunter Rieger auf der flotten Dynotec-LM 1. Das Guzzi-Trio komplett machte Reinhard Korfmacher mit seiner sondergeregelten LM IV : Mit 18 Zoll-Speichenrädern und weniger als 1000 ccm darf er geben die Rundmotor-Guzzis fahren, wobei seine LM IV schon klassischer aussieht als diese.

Auf Platz 5 sicherte sich Uwe Ehninger nach Anlaufschwierigkeiten im Training das beste Laverda-Resultat des Wochenendes, gefolgt von Patrick Gleim auf der Le Mans und dem doppelten TR 1-Lottchen aus Bremerhaven mit Ralf Olbrich und Hartmut Fiedler, der sich kurz vorm Ziel noch geschlagen geben musste. Matthias Bothe auf der Molinari-Laverda hatte alle Hände voll zu tun, sich Jens Kapfer auf der TTF1 vom Leibe zu halten, mit Respektabstand

Classic BEARS und Thunder BEARS fuhren ihr Rennen in einem respektablen Starterfeld zusammen aus.
folgten Thomas Meyer auf TT 750 und Jutta Schlier auf ihrer Pantah. Punkte gibt´s für beide dennoch á la Top Ten: Die TR 1 bekommen im Übergangsjahr 2006 noch keine Zähler gutgeschrieben.


Ralf Wobker jagte Titelverteidiger Martin Kratzer, doch der hatte im Ziel die Boxerzylinder weit vorn.
Besuch aus England gab´s endlich mal wieder bei den Vintage BEARS: Thomas Merz, ursprünglich auf großer Triton gennant, brachte seine Matchless G50 mit und liess die so beherzt um den Kurs, dass Vintage-BEARS-Champion Andreas Wagner-Wischhoff mit seiner Ducati 500 sich klar geschlagen geben musste. Markenkollege Stefan Sieling holte Rang 3, aber nur knapp, denn Christian Meier

auf der Laverda Formula 500 schoss schon eine halbe Sekunde später durch die Lichtschranke.

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