Bericht Festival ITALIA 11.-14. Juni- Thunder BEARS



Bitte vorziehen zum Vorstart Georg Scharl, Frank Claussner, Thomas Behn, Rainer Henneken
Holger Aue in der ThunderBEARS nicht zu schlagen

Schon das Training der Thunder BEARS geriet zur One-man-Show des Holger Aue. Der Kult-Cartoonist stellte seine Motomania-Moto Guzzi überlegen auf die Pole, gefolgt vom amtierenden Thunder BEARS-Champion Christoph Dachselt (DaxMax-Ducati 944). Die erste Startreihe komplettierten Frank Claussner mit der Juramotors-Duc 900 und Hans Schüpbach auf der KR-Ducati. Was sich im Training angedeutet hatte, setze sich auch im Rennen fort: Aue fuhr dem Rest der Kollegen auf und davon, im Schnitt um gut zwei Sekunden pro Runde. Christoph Dachselt seinerseits hatte die beiden nächsten Verfolger – Ralf Wobker auf der aus alten BoT-Zeiten wiederauferstandenen HSM-

Guzzi und Frank Claussner – ebenso sicher im Griff. Doch dahinter lieferten sich Wobker auf der von August Martmann ausgeliehenen Guzzi und Claussner auf der 984 ein herzerfrischendes Duell, das Wobker mit wenigen Zehnteln Vorsprung für sich entscheiden konnte. Ähnlich eng auf der Fight um Platz sechs zwischen Rudy Nunge (Dynotec-Guzzi), Jörg Jakobeit (JAKO-Ducati 1078) und Arne Bast (Ducati MH 1000), die nach zwölf Runden lediglich durch eine gute halbe Sekunde getrennt waren. Erik Madsen (Ducati 900 SS) wurde vor dem Kampf-Trio Fünfter, der Trainings-Vierte Hans Schüpbach mußte sich bis auf Position neun durchreichen lassen, blieb aber um vier Sekunden vor Werner Häring, der so das letzte Top 10-Plätzchen ergattern konnte. Platz elf erkämpfte sich Claus Rasch vor Guido Wegner, Peter Bigalke, Thomas Behn und dem österreichischen Gaststarter Georg Scharl – alle miteinander auf Ducati 900 SS unterschiedlichsten Kolorits. Stefan Nerge als 19.
Start der Donnerbären: Aue auf Pole, daneben Dachselt, Clausner und Hans Schüpbach auf der Königswellen-KR.Matthias Bothe erwischt den besten Start, Daytona reiht sich hinter Ralf Olbrich ein.

Holger Aue brannte schon beim Start unangefochten vorneweg.
konnte immerhin für sich verbuchen, dass die Guzzi-Elektrik diesmal durchgehalten hatte, doch um ein Haar hätte ihn Renn-Neuling Rainer Henneken auf der 750 SS noch erwischt.
 
Christoph Dachselt hielt seine Verfolger sicher im Griff.

Dichte Action bei den Verfogern: Ralf Wobker holte Platz 3 vor Claussner und Erik Madsen. Jörg Jakobeit und Arne Bast mussten noch Rudy Nunge vorbeilassen
 

 


Verdienter Jubel auf dem Treppchen: Dachselt, Aue, Wobker, Clausner, Madsen und Rudy Nunge