Bericht Italian Speed Days - Circuito Monteblanco/E 24. Februar - 27. Februar 2011
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Los geht's
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Italian Speed Kings in Monteblanco
Nicht Frühling in Andalusien, sondern Sommer –
Franky Chili in Hochform
Mediterranes Feeling in hochkonzentrierter Form - das waren die Italian Speed Days auf dem Circuito Monteblanco. Der liegt zum Glück nicht in Italien: denn da war´s nicht ganz so sonnig. Bis auf 25 Grad im Schatten kletterte das Thermometer, und den gab´s eigentlich nur in den Boxen, unter den Palmen und irgendwie auch unterm Helm. Dass der Schweiss dennoch perlte, lag an der Strecke. Die 3.8-Kilometer-Variante hat es nämlich in sich, ausruhen kann man hier nur auf der Geraden.
So italienisch wie gedacht war jedoch nur der harte Kern des Events: Den bildeten eingeschworene Ducatisti wie Werner Hausner und seine Freunde, die Kock-Family auf ihren orangenen 3D-Cup-Ducs, Mario und Walter auf ihren Italo- |
Bikes, ein gutes Dutzend British Biker auf MV und Ducati, Lolo & amigos aus Madrid, Santi und Jordi aus Barcelona, Rik aus Belgien und Aimé aus Frankreich auf seiner RSV4. Schon eine ganze Menge, aber doch die Minderzahl. Doch das wog locker das absolute Einzelstück auf, das Matthias Himmelmann neben seiner 1098 mitbrachte. Das Münch E-Bike, Weltmeisterbike 2010 der TTXGP-Serie.
Aber erst einmal blieben die Motoren stumm. Southern Walking war stattdessen angesagt – einmal rund um die Strecke mit Paco, andalusischer Supersport-Meister, und Franky Chili, GP- und WM-Ikone, der als Riding Coach und Italo-Botschafter mit dabei war. Der Vormittag ging herum mit Ideallinieneinweisung in kleinen Gruppen - bei vier Tagen kann man´s ruhig angehen. So tat´s dann auch jeder –schnell war an einen Zeitplan gar nicht mehr zu denken. Egal – sooo viele Teilnehmer waren noch gar nicht angereist. Also: Fahren ohne Gruppen zum Einschießen nach Wahl, und mit Instruktor nach Wunsch, Franky Chili inklusive.
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 Nicht gerade dichtes Gedrängel in der Boxengasse |

Die Italian Speed Kings & friends rasten beim Streckenrundgang
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Der war in der letzten Zeit kaum zum Fahren gekommen, kam aber sichtlich schnell wieder auf den Geschmack, auch dank der 1098 Troy Bayliss, die ihm Moto Wenz hingestellt hatte. Nach ein bisschen Einschießen auf Bike, Reifen und Strecke rief er rundum Kopfschütteln hervor. Wie kann man mit einer Hand nur so schnell fahren und sich dabei noch umdrehen?
Doch das machte ihm sichtlich Spaß: der Kontakt zu den Fahrern war schnell hergestellt, und immer wieder sah man eine Menschentraube um den Monitor von Hasi TV, auf dem alle miteinander sich die Onboard-Laps anschauten, Kritik und Lob - aber auch Fahrtipps - von Franky Chili einholten.
Nach und nach wurde das Fahrerlager immer internationaler – bei gleichbleibenden Sommertemperaturen. Am Freitag reiste der britische Part an, immer mehr Spanier kamen hinzu, und auch Portugiesen, so dass jeder auf der Strecke gut zu tun hatte, ohne dass es allerdings zu Gedränge unter Palmen gekommen wäre. Weil aber somit auch immer mehr nicht-italienische Motorräder anrollten, wurde aus dem angekündigten Lamborghini eine Shelby Cobra – nicht gerade |
wirklich ein Stilbruch, und selbst auf dem heissen Beifahrersitz noch ein Erlebnis, dass sich keiner nehmen ließ.
Den Kontrast zu dem dumpfen Achtzylindergrollen lieferte das Münch-E-Bike, das Matthias Himmelmann neben seiner 1098 mitgebracht hatte. Die Münch sorgte für hochgezogene Augenbrauen unter so manchem Helm – insbesondere in den Wechselkurven, in denen Münch-Matze emissions- wie gangwechselfrei seine Kilowatt auspielen konnte.
Die südliche Aura prägte die Italian Speed Days unterm Strich mehr als der italienische Stammbaum der Motorräder – doch das war schon ein ausreichend dickes Pfund, um zusammen mit den Qualitäten der Strecke eine Neuauflage im nächsten Frühjahr ins Fenster zu rücken. Und so einige haben schon ihren Bleistift gezückt, um den Termin im Kalender zu markieren.
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 Auf dem Circuito Monteblanco hat man richtig was zu tun |
 Ganz bei Sache: Ducatisti und Franky Chili beim Auswerten der gemeinsamen Runde |
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 Wechselnde Besetzung und volle Konzentration vor dem Onboard-Monitor |
 Den Stadtrundfahrt-Bus verpasst...aber der City Walk durch Sevilla war sogar besser
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 Zur Abwechslung gab´s den Circuit auf 4 Rädern -und mit 500 Nm- zu erleben |
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