Bericht Cartagena/E 24. Januar - 3. Februar 2011
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Dietmar Grahl mit seiner RSV4 war einer der Schnellsten bei den Buenos Dias
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Zwei Wochen Cartagena Nonstop
Bueonos Dias und Race Days in Cartagena
Zwei Art-Motor-Veranstaltungen in Folge in Cartagena – das macht zwei Wochen im Süden. Doch unterschiedlicher hätten die beiden Veranstaltungen nicht ausfallen können. Die Buenos Dias, heuer in ihrer siebten Auflage, nutzten viele Sportfahrer zum Warm Up in die neue Saison, bei der zweiten, den Race Days, blieben die Racer unter sich, und machten ordentlich Testkilometer.
Doch unterschiedlicher hätten die beiden Veranstaltungen nicht ausfallen können. Die Buenos Dias, heuer in ihrer siebten Auflage, nutzten viele Sportfahrer zum Warm Up in die |
neue Saison, bei der zweiten, den Race Days, blieben die Racer unter sich, und machten ordentlich Testkilometer.
Gruppen bis hin zum Tross-Format machten ein großen Teil des Buenos Dias-Fahrerfelds aus. So hatte die BMW-Truppe um Kalle Gillessen mit Dino Motorsport zusammengespannt und gleich einen ganzen Auflieger des Spediteurs tb-works beladen. Aus Wolfsburg kam mit einem weiteren Truck Schubert Motorsport, der sein eigenes DRC-Team und die Mannschaft von Schade Motorsport sowie einige Nordlichter eingepackt hatte. Als Inhaber der Cartagena-Monatskarte war Axel Figger mit Kunden angereist – er war hier schon ins neue Jahr geracet, und wie schon bei den ersten Buenos Dias und seither regelmäßig hatten auch Andreas Kunze und Hans-Jürgen Hochkamp ihre Ducs spanienwärts verladen. Und noch in letzter Minute stieß das Stute & Hengst-Quartett aus Köln hinzu. |

Catch me if you can... |

Björn Stuppi beim Einfahren seiner Schubert-BMW
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Insgesamt war das event gut besucht, aber entspannt besetzt. Dafür, dass die Wogen nicht allzu hoch schlugen, sorgte schon der Himmel – bei der Ankunft noch blau, aber bald schon grau. Doch die Wolken über Cartagena hielten die Temperaturen immerhin im fahrbaren Bereich, während fast ganz Restspanien unter blauem Himmel bei Minusgraden fror. Der dicke Regen kam erst am Mittwochmorgen, doch als mittags die Kübel sich geleert hatten, hellte sich das Klima auf und besserte sich immer weiter, bis am Freitag zu den Rennen fast perfekte Bedingungen herrschten.
Trotz des umfangreichen Rennprogramms gingen Sprint wie Langstrecke sauber und unfallfrei über die Bühne – anders als an den Vortagen. Diego Allocos schwerer Crash aus noch ungeklärter Ursache am Dienstag war der erste, aber nicht der letzte. Doch während alle |
Patienten das Krankenhaus schnell verlassen konnten, kommt Diego erst Mitte des Monats nach Hause ins Schwabenland. Wir wünschen Dir gute und schnelle Besserung, Diego!
Die Starterfelder für die Sprintrennen zeigten sich höchst ungleichgewichtig. 26 Fahrer hatten für das Superbike-Rennen genannt, nur jeweils eine Handvoll für Supersport und Thundersport-Klassen. Die Sache blieb also übersichtlich, und sah Sergej Krapukhin (R6/Supersport), Udo Giese (Daytona 675/Thundersport 1) und Leonard Neels (StreetTriple/Thundersport2) als klare Sieger in ihren jeweiligen Klassen. Und auch bei den Superbikes ging längst nicht jeder in seine Startposition. So blieben Muamet Daci (CBR 1000 RR) und Dietmar Grahl (RSV4) in ihrem Kampf um den Sieg unter sich, wobei Mumat nur um eine gute Sekunde siegte und Stefan Symanczik mit Respektabstand auf der gerade erst eingefahrenen S 1000 RR Platz 3 holte.

Freude beim Finish: das Team von Kawasaki Toul
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TT-Start zur Blue Toro Endurance |

Die Sieger der Toro 1 auf dem Treppchen
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Die Blue Toro Endurance hingegen war mit 18 Teams am Start die bestbesetzte in der Geschichte -und wohl die spannendste dazu. Noch nach zwei Stunden lagen in jeder der drei Klassen zwei Teams in derselben Runde - und zwar jeweils ein deutsches und ein französisches. Echt besser als Fussball, das! Den meisten Traffic gab´s auch hier in der Superbike-Klase, der Toro 3. Harald Kitsch/Uwe Müller konnten sich nur mit Mühe das beste Gallier-Teams vom Leibe halten - ebenso wie Udo Giese / Peter Steinhausen in der Toro 2 das Team France 3. Ein französischer Sieg gelang nur dem Team Raiz´ 1 in der Toro 1. Dafür freuten sich Jörg Ried und Thomas Wingendorf vom Team Rinderwahn so sehr über den zweiten Platz, dass sie diesen vor dem Treppchen mit einem waschechten schottischen Holzfällertanz zelebrierten.
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Nicht so lebhaft, dafür ebenso multikulturell und im Schnitt saftig schneller gingen die Race Days in der folgenden Woche über die Cartagena-Bühne. Das ganze bei blauem Himmel und unfallfrei – besser geht´s nicht. Erstmals seit Jahren praktizierte Art Motor dabei wieder das Prinzip der „open pitlane“ mit rundum freiem Fahren. Möglich wurde das durch die Beschränkung auf rennerfahrene Teilnehmer. Das dezimierte zwar das Starterfeld, sorgte aber für Harmonie und rundum zufriedene Gesichter. R6 Cup Rookie Dominik Engelen schaffte dabei mit 106 pro Tag die meisten Runden, – da kamen selbst das Lennestädter Endurance-Team mit Henrik Kaiser, Martin Mockenhaupt, Rainer Bäcker und Andreas Franzen mit. Schnellster Mann am Start war jedoch der Franzose Axel Maurin, der mit seiner R6 nur um ein Haar die 1:36 verfehlte – da kam selbst die Superbiker Carl Bertelsen |

Dominik Engelen, Marc Buchner |

Ralf Altschner sinniert vor seine Suzi über die nächste Sekunde
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(O), Nick Medd (GB) und Ralf Altschner oder Andreas Beutelrock nicht mit, der sich hier systematisch auf seine erste IDM-Saison vorbereitete – ebenso wie Marc Buchner auf seine zweite im R6-Cup. Nur ums Einrollen gingen es hingegen Erich Sellmann, Gerhard Ludwig, Daniel Warmbold und Christoph Nave: Die wollten sich mit ihren neuen Bikes schon mal für das unmittelbar folgende 5 Stunden-Endurance einschießen, für das sie auch ihr Alteisen mitgebracht hatten. Die Rechnung ging auf: Doppelsieg in der Sport Open 750-Klasse gegen starke spanische Teams. Art Motor drückt den anderen Race Days-Teilnehmern die Daumen, dass sie ebenso erfolgreich sind. Dann steht einer Neuauflage der Race Days mit freiem Fahren für Racer nichts mehr im Wege.
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