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Das Sportbike Konzept DER CLUB SPORTBIKE
2015
Montag, 13.04.2015

Der Duft von Lavendel und Rosmarin ließ sich bereits erahnen, aber der Frühling war nun wirklich gar nicht wegzufühlen beim Art Motor Kombi-Event hoch über der Provence, auf der einmaligen Achterbahnpiste von Ledenon. Von Tag zu Tag stieg das Thermometer, und die vereinzelten weissen Wölkchen blieben nie lang. Ledenon – das ist für die Jünger der Schräglage schon so etwas wie eine Pilgerstätte. Jahr für Jahr kommen neue Jünger hinzu, und einer nach dem anderen zieht mit ebenso verklärtem Gesichtsausdruck von dannen wie die treuen Apostel, die hier schon im zweiten Jahrzehnt einen fetten Brocken ihres Jahresurlaubs verballern.

Den Anfang machten heuer osterferienbedingt die Race Days, die üblicherweise dem Weekend folgen. Aber es schienen mächtig Urlaubsanträge abgenickt worden zu sein – auf jeden Fall waren die allerletzten Plätze heiss begehrt, wenn denn überhaupt verfügbar.

Doch die Trainingszeit für die Sprintrennen am Donnerstag (dem zweiten Tag) war keinesfalls, wie befürchtet, zu knapp bemessen. Im Gegenteil – so diszipliniert liefen die Rennen bisher kaum jemals ab- und das bei einem Superbike-Feld von allein 36 Startern! In diesem machten IDM-Superbiker Florian Hüsler und Hausherr Jacques Schmid die Pace. Doch Hüsler bremste sich aus dem Rennen und Schmid fuhr ausser Konkurrenz, so dass die beiden belgischen Racer Jo Verschueren und Werner de Vits die beiden ersten Plätze einfuhren vor dem ewig schnellen wie launigen Lutz Stadler. Christian Ewen und Karsten Issler komplettierten die Top 5.

Bei den Supersportlern fuhr Martin "Kalla" Kallabis so beherzt wie zu besten JuPo-Zeiten und verpasste Platz 1 hinter Bruno Gasparini (CH) nur um eine halbe Sekunde, konnte aber Pascal Krüsi um 10 sec hinter sich halten. Die große Thundersportklasse holte sich Reinhard Heinzle auf seinem Ducati 1198 Naked Bike (nicht streetfighter) vor Tom Klose (1198, mit Verkleidung), die Thundersport 2 ging an Uli Bonsels auf Triumph streetie vor Yves Kauz auf dem italienischen Triple-Pendant MV F3 Brutale. Auch wenn es auf der Strecke ganz schön heftig (aber immer diszipliniert) zuging, die gar nicht so selten Stürzen verliefen alle mehr oder weniger glimpflich, auch wenn nach Sturz zwei präventive Kopfscans fällig waren.
Für mehr Aufruhr sorgte da schon die Spiegeleiflagge, die freien Phon-Fahrten das eine oder andere Mal ein jähes Ende setzte. Die Zeiten werden strenger in Ledenon, aber es darf noch immer locker ausgeatmet werden – am AdR geht's strenger zu.

Locker-flockig ging´s auch in den inzwischen beinahe schon wie Gärten anmutenden Fahrerlagern zu – und immer stets auf Augenhöhe. Und wie bei Art Motor nicht unüblich, gabs auch das eine oder andere Wiedersehen.
So mit Conti-Motorradreifen-Produktmanger Malte Bigge, der flott, aber geduldig instruierte, so zwischen Triumph-Pressesprechet Uli Bonsels und speed Triple-Challenge –Reiter der ersten Stunden Uwe Kaiser (immer noch auf 955 i), mit dem Kalex-Team um Klaus Hirsekorn, die vor lauter GP-Bikes-Bauen selbst kaum noch zum Fahren kommen, mit dem Orga-Team des GSX-R- und Gladius Cups, Peter Bales, Sascha Schoder und Danijel Peric (beide Maltes Co-Instruktoren) und (sehr) zahlreichen Zündern, die Ledenon einmal mehr einfach glücklich gemacht hatte.
Aber jeder von ihnen wusste schon, worauf er sich da einlässt: Ledenon macht süchtig! Guckt am besten das Berg-und-Tal Video auf unserer Facebook-Seite. Dananach weiss jeder, was gemeint ist...



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